In meiner Praxis fließen Körperarbeit und Psychotherapie zusammen. Drei Verfahren bilden die Grundlage; welches im Vordergrund steht, ergibt sich aus dem, was Sie mitbringen.
Der Schwerpunkt liegt auf Entwicklungstrauma — auf den frühen Erfahrungen, die sich in Mustern, Symptomen und im Körper festgeschrieben haben.
„Am Puls des Lebens“ bei Michael Mokrus und Sarito Fuhrmann-Bailes, 2014 bis 2017.
Ergänzt durch Visceral Healing 1 und 2 bei Ulrich Löwe, 2019 bis 2020.
Craniosakrale Biodynamik ist eine manuelle Behandlungsmethode, die aus der Osteopathie hervorgegangen ist. Mit geschulter, feiner Berührung an Kopf, Wirbelsäule und Becken nehme ich Kontakt zu den rhythmischen Bewegungen des Organismus auf und unterstütze ihn darin, Blockierungen zu lösen und seine Selbstregulation wiederzufinden.
Ich setze sie therapeutisch ein: bei körperlichen Beschwerden und Schmerzen, bei psychosomatischen Symptomen, zur Nachbehandlung von Verletzungen und Operationen und zur Stabilisierung bei Trauma. Häufig verbinde ich sie mit NARM oder Somatic Experiencing, damit auch emotionale Prozesse Raum bekommen.
Die Berührung ist sanft. Die Wirkung reicht oft tiefer, als man von außen erwarten würde, und arbeitet nach der Sitzung weiter.
Craniosakrale Biodynamik lädt Sie ein, Ruhe und tiefe Entspannung zu finden, in der Ihre Selbstregulierungs- und Selbstheilungskräfte aktiv werden können. Obwohl sehr sanft, behutsam und unspektakulär in der Anwendung, kann diese Methode in ihrer Wirkung überraschend kraftvoll und nachhaltig sein. „Etwas passiert“ – scheinbar (fast) ohne unser Zutun.
Craniosakrale Biodynamik ist eine subtile manuelle Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Im Zentrum dieser Methode steht die Arbeit mit subtilen Pulsationen des Organismus, die sich zunächst in der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zeigen und sich wie Ebbe und Flut über die Flüssigkeiten im ganzen Körper ausbreiten. Sie werden als eine uns innewohnende, gesundheitserhaltende Kraft gesehen. Durch geschulte Berührung an Kopf und Körper arbeiten die Hände des Behandlers mit diesen feinsten Rhythmen und Bewegungen des Organismus zusammen und laden sie ein, Blockierungen zu lösen und zu einem neuen Gleichgewicht zu finden.
Hierbei sind die Kernstrukturen des craniosakralen Systems von besonderer Bedeutung: Die Schädelkapsel, die Wirbelsäule, das Becken und das Sakrum mit dem, was sich darin befindet, nämlich das zentrale Nervensystem mit seinen schützenden Membranen.
Während einer craniosakralen Behandlung liegt der Klient in bequemer Kleidung auf einer Liege. Der Behandler nimmt über die Berührung mit Einschränkungen und Blockaden oder auch unterkoppelten Bereichen im Organismus Kontakt auf. Diese werden dann durch angemessene (meist leichte) Berührung, sanften Zug oder Druck eingeladen, sich zu lösen. Dies geschieht in einem Rahmen des Respekts, der Stille, der Entspannung und des Gehaltenseins. Durch adäquate sprachliche Begleitung wird die Selbstwahrnehmung unterstützt und auch emotionalen Prozessen Raum gegeben. Dies kann den Heilungsprozess erheblich unterstützen.
Die craniosakrale Biodynamik orientiert sich an den grundlegenden, gesundheitsfördernden Kräften in uns und arbeitet mit dem Spannungsfeld zwischen der innewohnenden Lebenskraft und dem, was ihrer Entfaltung entgegensteht, z. B. Staus, Stagnation, Verletzungen, eingefahrene emotionale, geistige und körperliche Muster. Damit geht diese Methode über eine bloße Symptombehandlung hinaus. Sie ist somit ganzheitlich, ressourcenorientiert und bezieht Körper, Seele und Geist mit ein.
Die craniosakrale Methode ist für Menschen jeden Alters geeignet. Ich arbeite vorzugsweise mit Erwachsenen, älteren Menschen und Jugendlichen.
Die Wirkung einer Sitzung in Craniosakraler Biodynamik ist im Allgemeinen sehr tiefgreifend und „arbeitet nach“. Dr. Sutherland: „Die eigentliche Arbeit findet zwischen den Sitzungen statt.“ Deshalb sind eng aufeinanderfolgende, wöchentliche Sitzungen nicht zwingend notwendig, besonders im Zusammenhang mit einer Psychotherapie.
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell nach Dr. Laurence Heller, ein international verbreitetes psychotherapeutisches Verfahren zum Lösen von Entwicklungs- und Beziehungstrauma.
Bei der Arbeit mit dem Körper kommt man unweigerlich auf innere Muster, Blockaden und Traumata, die mit den körperlichen Beschwerden zusammenhängen. NARM gibt mir die Mittel, damit zu arbeiten.
Ich wende es ergänzend zur craniosakralen Arbeit an — oder als reine Psychotherapie im Gespräch.
NARM-Ausbildung bei Dr. Laurence Heller, 2021 bis 2022.
Master Practitioner bei Dr. Laurence Heller, 2024.
Ein Verfahren für die Arbeit mit Schocktrauma, entwickelt von Dr. Peter Levine. Es setzt an der körperlichen Reaktion an, die nach einem überwältigenden Ereignis im Nervensystem gebunden bleibt.
In kleinen Schritten und immer in erträglichem Maß kann diese Aktivierung sich lösen, ohne dass das Ereignis noch einmal durchlebt werden muss.
Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine, 2012 bis 2014.
Mitglied im Somatic ExperiencingErst wenn das Nervensystem zur Ruhe kommt, wird Regeneration möglich. Das ist die Grundlage für alles Weitere.
Wahrnehmen, was der Körper gerade zeigt — ohne es zu bewerten und ohne es verändern zu wollen.
Wir arbeiten von dem aus, was da ist und trägt, nicht von dem aus, was fehlt.
Kein festes Programm. Der Weg ergibt sich aus dem, was sich in der Sitzung zeigt.
Manuelle Arbeit und angemessene sprachliche Begleitung greifen ineinander.
Meist beginnen wir direkt mit einer ersten Sitzung. Wenn Sie vorher lieber telefonieren möchten, rufen Sie gern an. Eine Sitzung dauert 50 Minuten und kostet 90 €.
Termin anfragenWeitere Angaben zu Kosten, Erstattung und Absagen finden Sie auf der Seite Kontakt.